Ökumenische FriedensDekade 2024 – "Erzähl mir vom Frieden"

Der diesjährige bundesweit zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade findet am 17. November 2024 erstmals in einer Neuapostolischen Kirche statt. Um 17:00 Uhr beginnt der Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Lübeck (Ellerbrook 2-14, 23552 Lübeck), zu dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in diesem Jahr gemeinsam mit der lokalen ACK in Lübeck und der regionalen ACK in Schleswig-Holstein einlädt. 

Seit über 40 Jahren engagiert sich die Ökumenische FriedensDekade für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Jedes Jahr bestimmt ein konfessionell multilateral besetztes Gesprächsforum unter Beteiligung unterschiedlicher Friedensinitiativen in Deutschland ein Motto und bereitet vielfältige Materialien vor, die vor Ort genutzt werden können. In diesem Jahr steht die Ökumenische FriedensDekade vom 10. bis 20. November 2024 unter dem Motto „Erzähl mir vom Frieden“. Alleine im vergangenen Jahr fanden im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade 2023 bundesweit rund 5.000 Einzelveranstaltungen statt. Damit liefern ökumenische Gruppen und Friedensinitiativen an den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag einen wichtigen Beitrag zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses und zur friedenspolitischen Willensbildung in Kirchen, Schulen und Gesellschaft.

Mehr Info unter: www.friedensdekade.de

Der Vorsitzende der ACK in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron, freut sich, dass die Lübecker Neuapostolische Gemeinde ihre Kirche für den ökumenischen Gottesdienst und den Empfang zur Verfügung stellt.

„Die Türen des eigenen Hauses für andere zu öffnen kann der Anfang einer weiteren Friedensgeschichte sein und ermöglicht uns als bundesweite Ökumene nach vielen Jahren wieder einen zentralen Gottesdienst im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade in Schleswig-Holstein zu feiern.“

Für den orthodoxen Erzpriester wird es der letzte zentrale Gottesdienst im Rahmen der FriedensDekade sein, zu dem er als Repräsentant für die 25 Gast- und Mitgliedskirchen der ACK einlädt. Im nächsten Frühjahr stehen turnusmäßig Neuwahlen des Vorstandes an. Der Rheinländer Miron scheidet dann satzungsgemäß nach zwei Amtszeiten aus dem Amt des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland aus.

Der Gottesdienst beginnt um 17 Uhr und in diesem Gottesdienst werden verschiedene Geistliche aus anderen Kirchen mitwirken. Es wird zudem ein buntes Musikprogramm geben. Nach dem Gottesdienst wird es den offiziellen Empfang mit einzelnen Grußworten geben. Anschließend ist ein gemütliches Beisammensein bei Fingerfood und Getränken geplant. Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Live-Übertragung im Internet

Der Gottesdienst wird via YouTube unter folgendem Link https://youtube.com/live/yCtGHR1m2fs übertragen.

Infos zur ACK in Deutschland

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) wurde am 10. März 1948 von fünf Kirchen gegründet. Im Jahr 2024 gehören ihr achtzehn Kirchen unterschiedlicher Traditionen an, weitere sieben Kirchen sind Gastmitglieder und fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Schwerpunkte der Arbeit der ACK sind die theologische Reflexion, das Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sowie das gemeinsame Gebet und der Kontakt zu anderen ökumenischen Organisationen. Die ACK gestaltet dazu unter anderem den jährlichen zentralen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, sie richtet den Ökumenischen Tag der Schöpfung aus, und auch die Vergabe des Ökumenepreises der ACK liegt in ihren Händen. Mitglieder, Gastmitglieder und Beobachter entsenden Delegierte in die Mitgliederversammlung, die zweimal im Jahr zusammenkommt. Derzeit ist Erzpriester Radu Constantin Miron Vorsitzender. Die Geschäftsstelle der ACK in Deutschland, die „Ökumenische Centrale“, hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

www.oekumene-ack.de

Als Neuapostolische Kirche sind wir Gastmitglied in der ACK Deutschland. In Schleswig-Holstein sowie Lübeck sind wir jeweils Vollmitglied in der jeweiligen ACK.
(Quelle: Pressemitteilung (Nr. 17/2024) der ACK Deutschland)